Bürgerstiftung Bensheim unterstützt die Jubiläumsausstellung der Stadtteil-Dokumentation

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Personen stehen vor Regalen
Bürgermeisterin Christine Klein (Vorsitzende des Stiftungsrats), Claudia Sosniak (Leiterin des Stadtarchivs) und Rolf Hiesinger (Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Bürgerstiftung). Bild: Stadt Bensheim

Bensheim | 26. März 2026 Die Stadtteil-Dokumentation Bensheim leistet seit nahezu 40 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Bewahrung der lokalen Geschichte und Identität der Stadtteile. Mit großem Engagement haben viele Ehrenamtliche über Jahrzehnte hinweg Chroniken erstellt, Familienbücher zusammengetragen sowie Ausstellungen und Veranstaltungen organisiert. Dadurch wurde ein kulturelles Gedächtnis geschaffen, das Entwicklungen sichtbar macht, Heimatgeschichte lebendig hält und das Gemeinschaftsgefühl nachhaltig stärkt.

Um diese wertvolle Arbeit auch in Zukunft zu sichern und weiterzugeben, ist eine kontinuierliche Förderung der Stadtteil-Dokumentation von zentraler Bedeutung. Sie ermöglicht es, historische Zusammenhänge zu bewahren und kommenden Generationen zugänglich zu machen.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens im Jahr 2027 plant die Stadtteil-Dokumentation eine besondere Wanderausstellung, die die Vielfalt der Bensheimer Stadtteile eindrucksvoll präsentiert. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere die Entwicklung der einzelnen Orte seit ihrer Eingemeindung. Ziel ist es, die Ergebnisse jahrzehntelanger ehrenamtlicher Arbeit sichtbar zu würdigen und die Bedeutung der Stadtteil-Dokumentation für ganz Bensheim hervorzuheben.

Für dieses Projekt erhält die Initiative nun weitere Unterstützung: Die Bürgerstiftung Bensheim fördert die geplante Ausstellung mit einer Spende in Höhe von 3100 Euro. Claudia Sosniak, Leiterin des Stadtarchivs und langjährige Koordinatorin der Stadtteil-Dokumentation, zeigte sich dankbar: „Das großzügige Engagement der Bürgerstiftung hilft uns, die Wanderausstellung umzusetzen. Wir möchten damit nicht nur auf 40 Jahre Stadtteil-Dokumentation zurückblicken, sondern auch viele Menschen neugierig machen, selbst in die Geschichte ihres Stadtteils einzutauchen.“

Bürgermeisterin Christine Klein unterstrich bei der symbolischen Spendenübergabe im Stadtarchiv die Bedeutung des Projekts: „Die Stadtteil-Dokumentation ist ein herausragendes Beispiel für gelebtes bürgerschaftliches Engagement und für die Pflege unserer heimatgeschichtlichen Wurzeln. Die geplante Wanderausstellung ist ein sehr schönes Projekt, das eindrucksvoll zeigt, wie lebendig und vielfältig sich unsere Stadtteile entwickelt haben. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Vorhaben unterstützen können.“

Der Vorsitzende der Bürgerstiftung Bensheim, Rolf Hiesinger, betonte ebenfalls die Beweggründe für die Förderung: „Die heimatgeschichtliche Arbeit der Stadtteildokumentation ist von unschätzbarem Wert für unsere Stadt. Sie bewahrt nicht nur Erinnerungen, sondern schafft Identität und Zusammenhalt. Ein solches Projekt unterstützen wir als Bürgerstiftung sehr gerne. Nicht nur, weil die Förderung der Heimatpflege unserem Stiftungszweck entspricht, sondern weil es Menschen zusammenbringt und Geschichte für alle Generationen erlebbar macht.“

Seit diesem Jahr laufen die inhaltlichen Vorbereitungen für die Wanderausstellung: Die Arbeitskreise der einzelnen Stadtteile tragen Texte, Fotografien und weitere Materialien zusammen. Jeder Stadtteil wird sich in der Ausstellung auf zwei Schautafeln präsentieren und dabei seine Entwicklung seit der Eingemeindung beleuchten. Ergänzend sind begleitende Veranstaltungen wie Führungen oder Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geplant.

Die Zusammenstellung wird 2027 in den Dorfgemeinschaftshäusern aller Bensheimer Stadtteile gezeigt. Los geht es im Februar in Auerbach. Im November 2027 ist eine Abschlussveranstaltung in Bensheim vorgesehen, bei der alle Schautafeln gezeigt werden.

Die Stadtteil-Dokumentation lädt alle Interessierten herzlich ein, sich an diesem besonderen Projekt zu beteiligen – sei es durch Spenden oder ehrenamtliche Mitarbeit. Ziel ist es, die reichen historischen Schätze der Stadtteile dauerhaft zu bewahren und für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

Interessierte können sich an Claudia Sosniak wenden: Telefon: 06251/14-360, E-Mail an Claudia.Sosniak@bensheim.de

Mit der Wanderausstellung wird nicht nur ein bedeutendes Jubiläum gefeiert, sondern auch ein starkes Zeichen für die Zukunft gesetzt: für gelebte Geschichte, bürgerschaftliches Engagement und die Identität der Stadtteile von Bensheim.

Hintergrund:

Die Bürgerstiftung wurde 2009 gegründet und leistet seitdem ihren Beitrag für das soziale und kulturelle Leben in Bensheim. Unterstützt werden unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke in Bensheim und den Stadtteilen. An vorderster Stelle steht die Förderung von Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur Heimatkunde und Heimatpflege sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen in Bensheim.

Der finanzielle Grundstock stammt aus dem Nachlass von Charlotte Schader sowie aus dem Vermächtnis von Anna Rosa Marie Petrus. 2012 wurde der Bürgerstiftung durch einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Vermögensmasse des Nachlasses von Rosa Margarete Hübel als Zustiftung zur Verfügung gestellt. Die Erträge aus dem Stiftungsvermögen werden ausschließlich für den Stiftungszweck verwendet. Das Stiftungsvermögen selbst bleibt in seiner Höhe uneingeschränkt erhalten.

Die Bürgerstiftung freut sich immer über Spenden und zweckgebundene Einzahlungen auf folgendes Konto:

Sparkasse Bensheim, IBAN DE 30 5095 0068 0002 0955 78. Nur dadurch können besondere Projekte und Vorhaben immer wieder ermöglicht werden.

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