Bensheim | 21. Juli 2025 Demenz ist im Begriff, zu einer großen sozialen und humanitären Herausforderung für das Gemeinwesen zu werden. Nach neuesten Statistiken der deutschen Alzheimer Gesellschaft leben in Deutschland derzeit rund 1,84 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung.
Die meisten von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Infolge des demographischen Wandels nimmt die Anzahl der Betroffenen weiter zu. Sowohl für die demenziell Erkrankten selbst als auch für die pflegenden Angehörigen ist die Diagnose meist ein Schock. Viele Fragen darüber, wie es weitergehen kann, stehen im Raum.
Das Netzwerk Demenz Bensheim möchte Betroffene und Angehörige in dieser schweren Phase des Lebens nicht allein lassen. In Bensheim gibt es ein breites Spektrum an Angeboten für die unterschiedlichsten Bedürfnisse, die, je nach Schweregrad der Erkrankung, genutzt werden können.
Um Betroffenen, Angehörigen und Interessierten einen Einblick zu geben, veranstaltet das Netzwerk Demenz am Donnerstag, 7. August 2025, von 15 bis 17.30 Uhr im Bürgerhaus Kronepark in Auerbach (Darmstädter Straße 166) eine kleine Messe mit regionalen Anbietern zum Thema Demenz.
Das Messegeschehen wird zusätzlich durch drei interessante Input-Vorträge bereichert. Nach der Eröffnung durch die Erste Stadträtin Nicole Rauber-Jung um 15 Uhr wird Ralf Drexelius vom Polizeipräsidium Südhessen um 15.30 Uhr das Thema „Demenz im Straßenverkehr“ vorstellen. Von der Regionalen Diakonie Bergstraße wird Stefanie Ganglbauer ab 16.30 Uhr einen Vortrag zum Thema „Vorsorgemöglichkeiten“ halten. Um 17 Uhr berichtet Harald Fertig vom Verein „Vermisstefinden“ über „Wo bin ich? Verschwinden als Folge von Demenz“.
Wer sich über das Netzwerk Demenz Bensheim informieren möchte, kann sich an das Team Familie, Jugend, Senioren und Vereine wenden: Telefon 06251/86991-62, Mail an senioren@bensheim.de.